Das Meisterstück des winzers.

Edelsüsse  Schätze.

 

Sie sind ein Geschenk der Natur.

Wenn die Hauptweinlese erfolgreich beendet ist, können sie beobachten, dass in manchen Lagen einzelne Weinberge noch nicht gelesen wurden. Sie warten darauf, zu edelsüßen Kostbarkeiten zu werden! Bei günstiger Witterung entwickeln sich die Trauben weiter und steigern täglich Ihren Süßegrad.

Das Geheimnis der Eisweine liegt in der dichten Konzentration der Beeren-Inhaltsstoffe und einem vergleichsweise hohen Säuregrad. Ein Phänomen, das durch das Gefrieren der Beeren am Rebstock erreicht wird. Mindestens -7°C braucht es, bevor die Eisweintrauben gelesen werden dürfen, idealerweise sind es -10 bis -12°C. Die natürlich gefrorenen Trauben werden in diesem „eisigen“ Zustand noch am frühen Wintermorgen gekeltert. Das in den Beeren enthaltene Wasser bleibt so als Eis auf der Kelter zurück, während nur der süßeste Saft, dessen Gefrierpunkt tiefer liegt als der von Wasser, als hoch konzentrierter Most gewonnen wird.

Moste mit derart hohen Zuckergehalten können von den Hefen nur sehr mühsam zu Wein vergoren werden. Dementsprechend haben deutsche Eisweine in der Regel sehr hohe natürliche Restzuckergehalte von weit über 100 Gramm pro Liter, weisen aber im Gegensatz zu südländischen Süßweinen nur relativ geringe Alkohol­gehalte auf - oftmals nur etwa 7-9 Vol.-%.

Passionierte Eisweinwinzer achten äußerst genau auf ein gesundes Lesegut ohne Botrytis-Befall, der für die sogenannte Edelfäule verantwortlich ist. Denn ein großer Eiswein braucht vor allem möglichst gesunde Trauben als Ausgangsmaterial. Und genau hier liegt auch der geschmackliche Unterschied zu den anderen edelsüßen Gewächsen wie Beerenauslese und Trockenbeeren­auslese. Ein hochwertiger Eiswein weist nicht die geschmacklichen Charakteristika der Edelfäule auf. Das gesunde Traubengut garantiert vielmehr einen frischen und konzentriert fruchtigen Geschmack, dazu verfügen die Weine in der Regel über eine relativ stabile Säure. Eisweine sind daher auch schon in jungen Jahren ein Genuss.

Eiswein kann direkt im Jahr nach der Lese getrunken werden und das am besten kühl.

Die Trinktemperatur sollte nicht zu kalt sein wie bei einem Rosé, ideal sind zwischen 10-15 Grad. Ist der Eiswein zu kalt, können sich die Aromen nicht entfalten.

Wichtig sind aber auch die passenden Gläser! Gläser mit kleinen Kelchen, da man nur eine kleine Menge davon trinkt. Eiswein schmeckt und belebt gleichermaßen durch seine ausgewogene Kombination aus Süsse und Säure, deshalb bietet er sich auch als Aperitif an.  

 

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